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Bieretiketten - individuelle Kennzeichnung für Pils, Kölsch & Co

Jedes Jahr trinken die Deutschen über 8 Milliarden Liter Bier. Einen Großteil davon aus Flaschen. Da wundert es nicht, dass auch Flaschenetiketten von großer Bedeutung sind. Was genau ein Flaschenetikett ist, wie dessen Geschichte aussieht und welche Ausführungen es gibt, ist in nachfolgendem Beitrag zu lesen.


Biertheke

Definition: Was sind Bieretiketten?

Bei Bieretiketten handelt es sich um Informationsträger. Der Inhalt der Flaschen unterliegt gesetzlichen Regelungen, welche zum Teil auf dem Etikett angegeben werden. Es gibt verschiedene Bieretiketten, sodass eine individuelle Gestaltung der Bierflasche möglich ist.

Welche Bieretiketten gibt es?

Etikett ist nicht gleich Etikett, denn hier wird ganz klar differenziert. Zur Auswahl stehen folgende Varianten:

  • Biersiegel

  • Halsschleifen

  • Bauchetiketten

  • Brustetiketten

  • Siegeletiketten

  • Rückenetiketten
Bieretikett

In der Regel wird auf der Flasche eine Kombination aus diesen Optionen umgesetzt, wobei nicht alle Bieretiketten gleichzeitig zum Einsatz kommen.

 

Welche Angaben müssen auf Bieretiketten ablesbar sein?

Zu den Pflichtangaben auf Bieretiketten gehört die vollständige postalische Anschrift des Herstellers, das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), die Nennfüllmenge, die Verkehrsbezeichnung, das Zutatenverzeichnis, die Malzart, potenziell zugegebene Kohlensäure sowie Gährungskohlensäure aus anderen Brauprozessen, der Alkoholgehalt, die Losangabe und die Nährwertkennzeichnung. Alle weiteren Angaben sind freiwillig. Sämtliche Informationen müssen leicht verständlich, in deutscher Sprache und gut lesbar auf dem Etikett abgebildet sein.

 

Welche gesetzlichen Grundlagen sind relevant?

Um das Bier, beziehungsweise die Flasche zu kennzeichnen, greifen nationale und europäische Gesetze:

 
  • Eichrecht

  • Verkaufsrecht

  • Hygienerecht

  • Lebensmittelrecht
 

Welche Anforderungen werden an die Bieretiketten gestellt?

Die Frontetiketten dienen primär der Markenpräsentation und der damit einhergehenden Verkaufsförderung. Deshalb kommen für diese Bieretiketten auch meist spezielle Stanzungen und Veredelungsverfahren zum Einsatz.

Nasse Bierflaschen

Darüber hinaus müssen Bieretiketten jedoch den typischen Transportbedingungen standhalten können. Diese beziehen sich hauptsächlich auf wechselnde Temperaturen, wobei Kälte dominiert. Die Bieretiketten sollten sich bei Kondenswasser weder ablösen noch Falten werfen. Dennoch ist es erforderlich, dass Bieretiketten im Zuge der Reinigung leicht von der Flasche gelöst werden können, ohne dabei Rückstände zu hinterlassen.

 

Früher wurden dafür meist Kaseinkleber verwendet. Diese bestehen, wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt, aus Kasein und sind deshalb nicht vegan. Denn Kasein ist das Milcheiweiß, welches aus der Magermilch gewonnen wird. Diese werden aber immer häufiger durch synthetische Alternativkleber ersetzt.

Übrigens: Deutsches Bier ist immer vegan, da es nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird. Und dieses besagt, dass Bier ausschließlich aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser bestehen darf.

 

Bieretiketten im Wandel der Zeit

Im 17. Jahrhundert wurde das Bier in Fässern gelagert, transportiert und auf der Straße ausgeschenkt. Es folgte die Abfüllung in Steinzeugflaschen, welche in der Regel keine Bezeichnungen trugen. Ausnahmen gab es jedoch in Form von Stempeln oder Einbrennungen. Die ersten Bierflaschen aus Glas kamen viele Jahrzehnte später auf den Markt. Diese wurden jedoch noch nicht mit Bieretiketten versehen, wie wir sie heute kennen. Stattdessen wurden die Glasflaschen mit Prägeschriften ausgestattet. Im Jahr 1870 wurden dann die ersten Bieretiketten aus Papier verwendet, um die Flaschen zu kennzeichnen. Diese Möglichkeit wurde zunächst nur für Export-Biere verwendet. Später wurden dann alle Bierflaschen mit den kostengünstigen Etiketten aus Papier versehen.

 

Das Design der Bieretiketten untermauert den Geschmack

Natürlich kann ein Bieretikett nicht das Aroma beeinflussen. Aber es kann dazu beitragen, dass eine Bierflasche ansprechender wirkt und eher gekauft wird, als wenn das Etikett in einem Design mit wenig Aussagekraft gestaltet wurde. Die Zahlen klingen schon beinahe utopisch, doch es gibt in Deutschland sage und schreibe 25 verschiedene Bierstile. Und diese unterteilen sich in unglaubliche 5.000 bis 6.000 Biersorten, sodass die Vielfalt mehr als überwältigend ist.

 

Die Pole Position belegt dabei das Pils. Bei so vielen Biersorten ist es auch klar, dass man nicht alle kennen kann. Doch die Hersteller legen großen Wert darauf, Kunden zu gewinnen. Und dies gelingt nur, wenn sich potenzielle Käufer im Handel dazu entscheiden, eine unbekannte Biersorte zu probieren. Und hier kommen die Bieretiketten ins Spiel, welche die Aufgabe der Verkaufsargumentation übernehmen und im Idealfall möglichst viele Zielgruppen ansprechen, welche sich innerhalb der Zielgruppe der Biertrinker herauskristallisieren.

Im Idealfall mobilisieren Bieretiketten Käufer sogar dazu, die Brauerei zu besuchen. Wie auch in anderen Bereichen des Lebens, hat sich die Verschmelzung von Retro und Moderne bei den Bieretiketten durchgesetzt. Gerne auch mit einer urigen Schnur, welche das Design optimal abrundet. Natürlich gibt es auch Bierfreunde, die sich eher an großen Schriften und einem klaren Design erfreuen.

 

Aber auch Fans von verspielten Designs soll es geben und so haben es die Hersteller wahrlich nicht leicht, die Designs ihrer Bieretiketten zielgruppengenau anzupassen. Während einige Hersteller auf Bieretiketten setzen, die aussehen, als wären sie von Hand gezeichnet, wählen andere geometrische Muster, welche die Blicke auf ihre Farbenpracht lenken.

Bieretikett

Der erste Eindruck zählt – auch bei Bieretiketten

Jedes Unternehmen weiß, wie schwierig es sein kann, sich von der Konkurrenz abzuheben. Schließlich ist der Biermarkt hart umkämpft, weshalb viele Bierhersteller gleich auf ein einzigartiges Flaschendesign setzen und somit das gesamte Erscheinungsbild im Regal auf eine höhere Stufe stellen. Die auffallenden Formate der Bierflaschen haben allerdings auch ihren Preis. Eine ebenso effektive und kostengünstige Alternative definiert sich daher über die Gestaltung von Bieretiketten. Wird das richtige Design umgesetzt, verfügen die Etiketten ebenfalls über eine hohe Aussagekraft und wirken sich verkaufsfördernd aus.

 

Moderne Digitaldrucktechnik sorgt dafür, dass sich die Verkaufsargumente in Folienform blitzschnell herstellen lassen und optisch ordentlich etwas hermachen. Eine originelle Gestaltung muss sich aber nicht nur auf das Druckbild beschränken. Auch die ausgestanzte Form der Bieretiketten ist ein Attribut für gelungene Designs. Und selbst hier ist noch nicht Schluss, denn mit Stanzungen, Relief-Lackierungen und Heißfolienprägung lässt sich noch mehr Individualität herausholen und Kreativität umsetzen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Rollenhaft- und Nassleimetiketten

Um Bieretiketten zu fixieren, stehen zwei verschiedene Verfahren zur Auswahl: Das Aufbringen von Rollenhaftetiketten oder Nassleimetiketten. Rollenhaftetiketten haben hier die Nase vorn, da sie sich sauberer auf den Bierflaschen fixieren lassen. Dies geschieht in den meisten Fällen maschinell. Bevor die maschinelle Aufbringung von Nassleimetiketten umgesetzt werden kann, müssen die Labels mit Leim bestrichen werden, was für einen höheren maschinellen Aufwand sorgt. Rollenhaftetiketten sind dagegen bereits mit Leim benetzt. Aktuell dominieren zwar noch die Nassleimeitketten auf dem Biermarkt, jedoch wächst die Nachfrage bezüglich der praktischeren Rollenhaftetiketten.

 

Bieretiketten auch für Dosenbier

Dosenbier

Die Abfüllung und der Verkauf von Bier in Dosen nimmt weiter zu. Und obwohl es sich um eine Verpackungsart handelt, die ohnehin jede Menge Platz zum Beschriften bietet, kommen auch hier Bieretiketten zum Einsatz.

 

Diese sind ebenfalls dazu gedacht, mit einem auffälligen Design für Verkaufsförderung zu sorgen. Dafür wird gern ein besonders schimmerndes Metallicpapier verwendet.

Craft Beer: besonderes Bier und ebenso besondere Bieretiketten

Zugegeben, Craft Beer ist nicht jedermanns Sache. Aber es hat dennoch seine Daseinsberechtigung, da es mit seinen exotischen Sorten wie Schokolade, Ingwer oder Birne ein ganz besonderes und vor allem anspruchsvolles Publikum anspricht. Das Craft Beer hebt sich ohnehin schon deutlich von anderen Bierstilen und -sorten ab. Und das gilt auch für die Designs der Bieretiketten. Diese sind ausgefallen und sehr originell. Im Bereich der Craft-Beer-Sorten gibt es gefühlt kein Design, welches noch nicht umgesetzt wurde.

 

Fazit: Kein Bier ohne Etikett

Bieretiketten sind nicht nur hübsch anzusehen, aufschlussreich, verkaufsfördernd, dekorativ und informativ, sie sind vor allem auch Pflicht. Zumindest auf der Rückseite, auf der es darum geht, relevante Informationen zu deklarieren. Jeder Bierhersteller muss sich also mit dem umfangreichen Thema der Beschriftung auseinandersetzen. Dass sich dabei ein Kunsthandwerk entwickelt hat, ist bei weit über 5.000 Biersorten in Deutschland kein Wunder. Wer da aus der Masse hervorstechen will, muss wirklich kreativ bei der Gestaltung seiner Bieretiketten sein.

 

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